Das Meer der Theosophie

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Das Meer der Theosophie erklärt systematisch die grundlegenden Lehren der Theosophie und legt damit die Grundlage für einen Einstieg in die Theosophie und ein tieferes Verständnis der alten Weisheitslehren. Dabei ist das Werk niemals abstrakt. Es vermittelt auf einfache und strukturierte Weise, dass nur ein auf ethischen Grundlagen beruhendes Leben zu einer spirituelleren Lebensweise führen kann - wenn es einhergeht mit einem schrittweisen, immer tiefer reichenden Eindringen in die Weisheitslehren, die der Menschheit seit Urzeiten in verschiedenen Formen zur Verfügung stehen. übersichtlich zusammengefasst, ergibt sich aus den einzelnen Bausteinen theosophischen Denkens ein Gesamtbild: die siebenfältige Konstitution des Menschen, Karma und Reinkarnation, die Gefahren psychischer Praktiken, kosmische und irdische Zyklen, Ursachen von Naturkatastrophen und vieles mehr. Die Beschreibung der Bewusstseinsphasen nach dem Tod, der Evolution des Lebens, der psychischen und spirituellen Gesetze sowie der verborgenen physischen, astralen, emotionalen, psychischen, mentalen, spirituellen und göttlichen Teile der Konstitution des Menschen bietet eine sichere Führung auf dem spirituellen Weg. Viele Begriffserläuterungen und -definitionen ermöglichen ein tieferes Verständnis alter Weisheitstraditionen.
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Beschreibung

Dieses frühe Standardwerk der Theosophie aus dem Jahre 1893 bringt eine Darstellung der grundlegenden theosophischen Lehren. Mit der Erläuterung von Karma und Reinkarnation trägt es wesentlich zur Lösung der menschlichen Lebensfragen bei. Die Beschreibung der Bewusstseinsphasen nach dem Tod, der Evolution des Lebens, der psychischen und spirituellen Gesetze sowie der verborgenen physischen, astralen, emotionalen, psychischen, mentalen, spirituellen und göttlichen Teile der Konstitution des Menschen bietet eine sichere Führung durch den Dschungel der heute vielfach wuchernden pseudo-okkulten Lehren und Praktiken.

In Kapitel I geht es um das Verhältnis der Theosophie zu den Meistern und ihrer Loge. Die Existenz und die Aktivitäten zur Gründungszeit der Theosophischen Gesellschaft und Bewegung sind hinreichend bekannt und dokumentiert. Deshalb versucht der Autor eine Annäherung an die hoch entwickelten Menschen, die als die Meister bekannt wurden. Wer sind sie, wie kann es sein, dass sie weiter entwickelt sind als wir – und was bedeutet das? Wie gestaltet sich ihre Tätigkeit in dieser Welt und warum halten sie sich üblicherweise verborgen? Mahatmas, Initiierte, Brüder, Adepten – gibt es noch weitere Beispiele dafür?

Im zweiten Kapitel – Allgemeine Prinzipien – wirft der Autor einen Blick auf die allgemeinen den Kosmos regierenden Gesetze. Dabei beginnt er bei der siebenfältigen Gliederung, die der gesamten Schöpfung zugrunde liegt. Das Kapitel zeigt auf, dass die wirkliche Materie nicht sichtbar ist, wie der Plan des gesamten Universums im Universalgemüt verankert ist, wie die Evolution sich von innen nach außen entfaltet, die Periodizität der Evolution und anderes. Er stellt die Lehren der verschiedenen Religionen und Überlieferung über die Entwicklung und Entfaltung der Evolution nebeneinander und zeigt ihre Verwandtschaft auf.

Im dritten Kapitel geht der Autor auf die Erdkette ein. Er stellt ihre sieben Globen vor und zeigt, dass sie selbst die Wiederverkörperung eines vorangegangen Planeten darstellt. Er zeigt auf, wie die Egos in ihrer evolutionären Entwicklung die sieben Globen der Erde mehrfach durchlaufen, bis wir am Ende als Menschheit den höchsten evolutionären Punkt erreichen. In jedem der sieben Globen wird dabei ein bestimmter Teil unserer Natur entfaltet. Er erläutert unseren gegenwärtigen Entwicklungsstand.

Im vierten Kapitel zeigt Judge die siebenfältige Konstitution des Menschen auf. Dabei geht er darauf ein, wie sich diese Einteilung von anderen unterscheidet und dass diese Siebenfältigkeit auf alle Lebewesen anwendbar ist, also auch auf Planeten. Die wichtigste Grundeinteilung ist die Zusammenfassung der drei höheren Teile der Konstitution zu unserem unsterblichen Teil sowie der vier niederen Teile bis zum physischen Körper, die sterblich sind, vergänglich, und in jeder Inkarnation erneut aufgebaut werden müssen. Er macht klar, was den physischen Menschen vom eigentlichen Menschen unterscheidet und definiert den Sitz der Sinne.

Kapitel V widmet sich dem physischen Körper und dem Astralkörper. Er zeigt das Mysterium des Lebens auf, stellt Schlaf und Tod nebeneinander und erklärt die Bewusstseinsprozesse, die damit einhergehen. Er ordnet die Fähigkeiten und Instanzen unserer niederen Natur den beiden Körpern zu und macht so auch klar, was die beiden Teile unserer Konstitution voneinander unterscheidet. Er zeigt auch auf, welche Rolle der Astralkörper bei Projektionen, Telepathie, Seancen und anderen „übersinnlichen“ Ereignissen spielt.

Im Kapitel VI geht es um Kama, das Begierdenprinzip. Er zeigt, wie unser „animalisches“ Ego immer versucht, die Vorherrschaft über unser Denken zu gewinnen und dabei im Widerstreit steht mit unserer Spiritualität. Da unsere Wünschen und Begierden in sich selbst auch wieder siebenfältig sind, ist es der Dreh- und Angelpunkt unserer Konstitution. Ob wir den niederen, selbstsüchtigen Wünschen Folge leisten oder uns auf die lichtvollen, spirituellen, auf die Allgemeinheit gerichteten Eingebungen konzentrieren, das ist unsere Wahl, die letzten Endes dann auch unsere Gewohnheiten, unseren Charakter und unser Schicksal bestimmen.

Kapitel VII widmet sich dem Denkvermögen des Menschen und zeigt auf, wie es im Laufe der Evolution in Tätigkeit versetzt wurde, nachdem es zunächst nur in einer passiven, instinktiven Form existierte. Das Gehirn ist der physische Repräsentant des Denkens. Manas ist zweigeteilt – in das logisch-analytische Denken, das seine Fähigkeiten dadurch entwickelt, alles in kleine Teile zu zerlegen und zu kategorisieren, und das intuitive Denken, von der Wissenschaft verpönt, das uns oftmals in einem einzigen Augenblick komplexe und reale Sachverhalte unmittelbar übermittelt.

Die Kapitel VIII-XI beschäftigen sich mit Reinkarnation und Karma. Diese Zwillingslehre wird ausführlich erläutert. Ohne Wiedergeburt ist eine Evolution nicht vorstellbar, denn sie wäre lediglich auf ein einziges Dasein beschränkt. Sie zeigen auf, dass diese Lehren in allen Religionen, selbst im frühen Christentum, breit anerkannt waren. Die Kapitel diskutieren ausführlich die Pros und Kontras und geben eine gründliche Übersicht über die Basis dieser Lehren und ihre Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Sie erklären auch die Natur der Seele und unserer Idendität und zeigen, dass Geburt und Tod lediglich Tore sind von einem Zustand in einen anderen.

Die Kapitel XII und XIII beschäftigen sich mit dem Weg der Seele nach dem Tod, konkret mit Kama-Loka und Devachan. Sie zeigen, wie sich beim Verlassen der Erde die unsterblichen von den sterblichen Teilen unserer Konstitution trennen müssen und wir in panoramischen Visionen eine Rückschau auf unser vergangenes Leben haben werden. Sie zeigen auf, was in Devachan mit uns geschieht, also dann, wenn wir aus unserer Sicht „tot“ sind. Sie beschreiben diesen Zustand eingehend und auch das Wiedererwachen vor der nächsten Inkarnation.

Kapitel XIV beschäftigt sich mit der Lehre der Zyklen, eine der fundamentalsten Geheimlehren. Es zeigt auf, dass nicht im Universum keinen Zyklen unterworfen ist, gibt vielfältige Beispiele auf den verschiedensten Ebenen unseres Daseins und zeigt auf, welche Bedeutung die Zyklen für unser leben haben und wie sie im Zusammenhang stehen mit großen Kataklysmen und Naturkatastrophen.

Kapitel XV – Die Differenzierung der Arten – die ‘fehlenden Glieder’
Hier geht es um den Ursprung des Menschen. Das Kapitel ist eine Gegenrede zum überkommenen wissenschaftlichen Dogmatismus von der Abstammung des Menschen vom Affen. Er zeigt auf, wie die Evolution von innen nach außen erfolgt, sich also das Niedere vom Höheren ableitet, und dass deshalb die darwinistische Auffassung die Sache auf den Kopf zu stellen versucht.

Die letzten beiden Kapitel des Werkes beschäftigen sich mit psychischen Gesetzen, Kräften und Phänomenen. Sie zeigen auf, wie stark diese Fähigkeiten im Osten entwickelt sind, was sie umfassen und bedeuten. Sie warnen stark vor der Forcierung und Anwendung von psychischen Fähigkeiten und geben dafür entsprechende Begründungen. Auch stellen sie dar, dass sich diese Fähigkeiten im Rahmen einer spirituellen Entwicklung automatisch mit entfalten, allerdings dann auch einer entsprechenden ethischen Stärke unterstellt.