Band 8: Runden und Rassen, ISBN 978-3-940866-07-3

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Band 8 der Reihe Theosophische Perspektiven – Runden und Rassen – beschäftigt sich mit folgenden Themen:
Der kosmische Pfad der Evolution | Die Erdkette und ihre Bewohner | Vom Mond zur Erde | Der Beginn des Lebens auf Erden | Die dritte Wurzelrasse | Das Mysterium von Gut und Böse | Die vierte Wurzelrasse | Die göttliche Bestimmung des Menschen.
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Beschreibung Auszug aus dem Vorwort

Der Ursprung des Menschen war bislang in diesem Zeitalter ein Mysterium, aber nun bricht die Theosophie das jahrhundertelange Schweigen und erklärt, dass der Mensch in seinem Inneren göttlich ist und dass er, seit der Zeit, da er mit Verstand begabt ist, sich selbst erschafft. Diese neue und gleichzeitig alte Lehre beruht auf der tatsächlichen Einheit allen Lebens und auf den Lehren von den Hierarchien.
An sich ist der Glaube an die göttliche Abstammung des Menschen nichts Neues, im Gegenteil, dieser Gedanke wird von vielen akzeptiert. Jede Religion stellt ihn in der einen oder ­anderen Weise vor. Der Mensch empfindet die Notwendigkeit, seine Existenz zu erklären. Wie sehr die ­Religionen auch durch Streitereien über falsch verstandene oder von ­Menschen erdachte Lehrsätze an Reinheit ein­gebüßt oder sich in zahlreiche Sekten zersplittert haben – ­geblieben ist der Glaube an ein göttliches Wesen, einen ‘Schöpfer’ des Universums, ob das gelehrt wurde oder nicht.
Das von der Theosophie im neunzehnten Jahr­hundert aufs Neue überbrachte Wissen betrifft die Art und Weise, wie die ­sogenannte Schöpfung zustande kam. Ausgehend vom ­Universalen zum Besonderen, entfaltet die Philosophie der alten Weis­heitsreligion klar die Umrisse der Evolution. Sie ergänzt die modernen Theorien, wo diese Lücken aufweisen – und zwar in einer Weise, welche die Seele und den Verstand ­befriedigt, so dass Zweifel oder blinder Glaube innerer Gewissheit Platz machen. Die verwirrenden Fragen über den Sinn und Zweck des Lebens, den Ursprung und die Natur der ‘Sünde’ müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, wenn unsere Rasse ­vorankommen möchte. Der Schmerz des Zweifels, die Angst vor der Zukunft, mangelndes Selbstvertrauen, leichtsinnige Gleichgültigkeit, Verwirrung durch Unwis­senheit – all das findet jeder von uns auf seinem eigenen Pfad. Bevor der Mensch seine innere Würde wiederfinden und ­seiner glor­reichen Bestimmung folgen kann, muss er lernen, all das zu verstehen und zu überwinden.
Dieses großartige, überragende und umfassende Wissen, das im neunzehnten Jahrhundert durch den Kanal der Theoso­­phischen Gesellschaft erneut hervorgebracht wurde, ist nicht eine ­Ansammlung essenzieller Gedanken aus den verschiedenen philosophischen Schulen, welche die Geschichte hervor­gebracht hat. Vielmehr sind diese philosophischen Schulen mehr oder weniger klare Echos der Lehren der archaischen Weisheit. Die Theosophie behauptet – und das könnte durch entsprechende Untersuchungen in der richtigen Richtung überprüft werden –, dass – sobald der Mensch auf diesem Planeten mit Verstand ­begabt wurde – hochentwickelte Wesen aus anderen, älteren Evolutions­zyklen, die unseren Erdzyklus bei weitem ­übertreffen, erschienen und ihn unterwiesen. Diese Wesen schlugen den Grundton für die kommenden menschlichen Rassen an. Sie waren es, die das Wissen – wenig im Vergleich zu dem, was die heutige Menschheit zu empfangen fähig ist – den Auserwählten überbrachten, die dazu bestimmt waren, die Kinder der Erde zu führen. Tatsächlich existieren unvergängliche Aufzeichnungen dieser Wahrheiten, gehütet von jenen, die des Vertrauens würdig sind. In jedem Zeitalter gab es Individuen, die man Boten nannte. Sie wurden von diesen Hütern auserwählt, zu gewissen zyklischen Zeiten in die Welt zu gehen und soviel von dieser Weisheitsreligion zu überbringen, wie die Menschen erfassen konnten – in ­einer Form und Sprache, die zum Denken dieser Zeit passte. Sie sind die ­‘Boten der Loge’. H. P. Blavatsky, die eine von ­ihnen war, ­erschien im letzten Teil des neunzehnten ­Jahrhunderts. Es war ­ihre Aufgabe, ihr Vorrecht und ihre große Verantwortung, der Welt jener Zeit mehr zu geben als je zuvor. Die ­Mysterienschulen des alten Ägypten und ­Griechenland vermittelten tief gehende Lehren, jedoch nur an Neophyten, die durch ein Gelübde gebunden waren; und die Jahrhunderte hindurch hat es immer fortgeschrittene Mystiker gegeben, die gleichfalls ihre zur Geheimhaltung verpflichteten Schüler ­hatten. Aber in gedruckter Form und öffentlich gelehrt kennt die Geschichte nichts, das mit H. P. Blavatskys Werk Die Geheimlehre zu vergleichen wäre. Diese Tatsache, die mit der zunehmenden Vereinheitlichung aller Teile der Welt in äußerer Hinsicht zusammenfällt, bietet Stoff zu tiefem Nachdenken.
Einband
Paperback
Einband
70
Seiten